AP3 WindeneinsatzGestern Nachmittag versorgte die Crew des «Christoph Liechtenstein» einen Patienten, der auf einer Winterwanderung in der Region Prättigau einen medizinischen Notfall erlitt. Es war der 150ste Einsatz für den seit drei Monaten in Balzers stationierten Rettungshelikopter. Über 80% dieser 150 Einsätze waren Primäreinsätze, bei denen es immer um eine Notfallsituation ging – in zwei Drittel  aufgrund eines Unfalls, bei etwa einem Drittel um ein akutes medizinisches Ereignis wie ein Herzinfarkt, eine Lungenembolie oder ein Schlaganfall. Acht dieser Missionen erforderten den Einsatz der Rettungswinde. Der Rettungshelikopter wurde zudem für Verlegungsflüge von Intensivpatienten, Suchflüge von vermissten Personen und Organtransporte für Swisstransplant eingesetzt. Die erste Auswertung zeigt, dass 90% aller Einsätze tagsüber und ausserhalb der Nachtruhezeiten stattfinden. Auch bezüglich Geschwindigkeit ist die Christoph Liechtenstein»-Crew vorbildlich: So war das Team tagsüber maximal vier Minuten nach dem Alarm in der Luft und erreichte die Notfallorte z.B. in Liechtenstein im Rheintal oder Sarganser Land rund zwölf Minuten nach der Alarmierung.

 

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